Verstorben

In memoriam
Hermann F. Weiss
(17.6.1937–18.3.2026)

Hermann F. Weiss ist am 18. März 2026 nach kurzer Krankheit verstorben. Hermann F. Weiss hat die Kleistforschung mit seiner unermüdlichen archivalischen Forschung durch zahlreiche Funde von Kleist-Originalen und Lebensspuren bereichert. Im Herbst 2023 ist ihm mit dem Auffinden von fünf bis dahin unbekannten Briefen ein ›Jahrhundertfund‹ gelungen. Die Briefe sind in einer von ihm edierten und kommentierten Ausgabe im Kleist-Jahrbuch 2024 veröffentlicht worden. Zur Erinnerung an Hermann F. Weiss machen wir noch einmal auf diesen Fund aufmerksam.

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Kleist-Preis

Kleist-Preis 2025 Daniela Seel (© Lorenz Becker Photographie)

René Aguigah verlieh den Kleist-Preis 2025 an Daniela Seel

Am 23. November wurde in einer festlichen Veranstaltung im Deutschen Theater Berlin der Kleist-Preis des Jahres 2025 an die 1974 in Frankfurt am Main geborene Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin und Verlegerin Daniela Seel vergeben. Gemäß der Tradition des Kleist-Preises hatte der Autor und Journalist René Aguigah – als von der Jury der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft gewählte Vertrauensperson – Daniela Seel als Preisträgerin bestimmt.

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Audio-Podcast

Cover-Grafik angelehnt an Jon Mincu, ›Die Musik‹, Feder und Aquarell, 2001 © Stiftung Kleist-Museum

Audio Podcast zur Jahrestagung 2025 ›Musik im Werk Heinrich von Kleists‹

Zum Nachhören, es lohnt sich! – Stella Volk hat einen Audio-Podcast erstellt über die letzte Jahrestagung der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft ›»[A]uf Töne bezogen«. Musik im Werk Heinrich von Kleists‹ (20.11–22.11.2025). Der Podcast enthält neben dem Bericht von Stella Volk originale Musik- und Redeausschnitten der Tagung.

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Aufsatzwettbewerb

Preis für den besten studentischen Aufsatz über Texte Heinrich von Kleists

Die Heinrich von Kleist-Gesellschaft lobt 2026 erneut einen ›Preis für den besten studentischen Kleist-Aufsatz‹ aus. Eingereicht werden können literaturwissenschaftliche Beiträge über Heinrich von Kleists Texte. Weitere Einschränkungen in Bezug auf Thema, Text- und Kontextauswahl oder Methodik bestehen nicht. Wir lassen uns gerne von Ihren Ideen überraschen! Einzige Bedingung, die Verfasserinnen und Verfasser sind Studierende (oder Doktorandinnen und Doktoranden in der Anfangsphase ihrer Promotion). Der Preis wird einmal jährlich vergeben und ist mit 150 € Preisgeld dotiert. Zusätzlich erhält derdie Preisträgerin eine kostenlose Mitgliedschaft in der Kleist-Gesellschaft für ein Jahr. Die Verleihung der Urkunde findet im Rahmen einer Veranstaltung der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft statt. Bewerbungsschluss ist der 1. September 2026.

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Kleist-Jahrbuch

Das neue Kleist-Jahrbuch 2025 ist erschienen.

Das Kleist-Jahrbuch 2025 dokumentiert die Verleihung des Kleist-Preises 2024 mit den Reden der Preisträgerin Sasha Marianna Salzmann, der Vertrauensperson der Jury Samira El Ouassil und der Präsidentin der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft Anne Fleig. Den Schwerpunkt bilden Abhandlungen, die beginnend mit diesem Jahrgang in einem anonymisierten Verfahren evaluiert worden sind (Blind Peer Review). Neben die Rubriken ›Essay‹, ›Miszellen‹, ›Rezensionen‹ und ›Nachruf‹ treten ›Realien‹, die sich mit der materiellen Überlieferung zu Heinrich von Kleist auseinandersetzen.

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Newsletter

Vierzehnte Ausgabe. 15. Oktober 2025

Begrüßung der Präsidentin – Fundstücke Sammelbilder mit Kleist-Motiven (Burkhard Wolter) – Ankündigungen und Termine – Sonderausstellung Stiftung Kleist-Museum ›Zerbrochne Harmonien. Kleist und die Musik‹ – Jahrestagung der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft – Preis für besten studentischen Kleist-Aufsatz 2025 — Kleist-Nachwuchs-Netzwerk – Verleihung Kleist-Preis 2025

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Merchandising

Neu! Buttons mit Logo der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft

Für alle Mitglieder, Freunde und Interessierte, die unsere Gesellschaft unterstützen möchten, bietet die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft jetzt Buttons, nach Wahl mit farbigem oder weissem Hintergrund. Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Schatzmeister unserer Gesellschaft.

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Kleist-Nachwuchs-Netzwerk

Einladung zur Mitarbeit

Das Kleist-Nachwuchs-Netzwerk ist eine Initiative, die sich im November 2018 gegründet hat und die insbesondere junge Kleist-Forscher:innen und -Interessent:innen zusammenbringen möchte. Ziel des Netzwerkes ist es, ein Forum des offenen Austauschs für den Nachwuchs zu initiieren und zu fördern. Dabei soll ein gemeinsamer Verteiler den Informationsaustausch erleichtern. – Die Initiative ist als ein Ideen- und Projektforum junger Kleist-Interessenten innerhalb der Kleist-Gesellschaft gedacht, die sich während ihres Studiums oder ihrer akademischen oder beruflichen Tätigkeit mit dem Autor Heinrich von Kleist beschäftigen. Es soll künftig die Möglichkeit bieten, sich universitätsübergreifend und über das akademische Feld hinausgehend zu vernetzen und auszutauschen.

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Kleist an der Universität

Veranstaltungen zu Kleist 2024/2025

Die Beschäftigung mit Heinrich von Kleist an der Universität ist intensiv und vielfältig. Einmal im Jahr anlässlich unseres studentischen Aufsatzwettbewerbs entsteht eine Liste mit Veranstaltungen über Heinrich von Kleist an (deutschsprachigen) Universitäten. Für die Semester 2024/25 wurden insgesamt 37 Veranstaltungen gezählt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

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Kleist am Theater

Aktuelle Kleist-Inszenierungen und Kleist-Adaptionen

Das Kleist-Museum und die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft führen eine Liste mit aktuellen Kleist-Inszenierungen. Bitte melden Sie uns gerne Inszenierungen von Kleist-Stücken und -Adaptionen, die Sie auf der Liste vermissen. Vielen Dank. Email - robanus@kleist-museum.de.

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Aus dem Kleist-Museum

Sonderausstellung ›Zerbrochne Harmonien. Kleist und die Musik‹ vom 08. Oktober 2025 bis 14. Juli 2026

1811 wollte sich Heinrich von Kleist ein Jahr lang »mit nichts als der Musik beschäftigen«. Seither ist zu Kleists Leben und Werk eine Vielzahl von Instrumentalwerken und Opern von der Spätromantik bis zur elektronischen Musik entstanden. Sowohl die Bedeutung von Musik für Kleist als auch seine musikalische Wirkungsgeschichte werden in der Schau präsentiert.

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Neue Kleist-Funde

© TLMF, Innsbruck

Präsentation eines Jahrhundertfundes. Fünf neue Briefe Heinrich von Kleists entdeckt

Der amerikanische Literaturwissenschaftler Hermann F. Weiss hat in der Bibliothek des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum in Innsbruck fünf bislang unbekannte Briefe Heinrich von Kleists entdeckt sowie weitere aus seinem direkten persönlichen Umfeld, u.a. von seinem engen Freund Ernst von Pfuel. Die Handschriften stellen den größten Fund zu Heinrich von Kleist seit über 100 Jahren dar. – Erfahren Sie mehr über den Fund, die Entdeckungsgeschichte, den Inhalt und eine erste Einordnung der Briefe, sowie zur Vita und Bibliografie von Hermann F. Weiss.

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kleist-porträt

Die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft ist eine internationale literarische und wissenschaftliche Vereinigung. Sie sieht ihre Aufgabe darin, das Werk und Leben Kleists durch wissenschaftliche Tagungen und Veröffentlichungen zu erschließen und die in der Gegenwart fortwirkenden Einflüsse seiner Dichtung durch künstlerische, insbesondere literarische Veranstaltungen für eine breitere Öffentlichkeit zu fördern. Die Gesellschaft wurde am 5. Mai 1960 gegründet. Ihr Vereinssitz ist Berlin.